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KZ-Gedenkstätte in Dachau

Ritual. Protokoll in Form einer künstlerischen Arbeit.
– Auszug aus dem Katalog mit insgesamt 8 Zeichnungen, 18 Bildern sowie Text –


Bei meinem Aufenthalt in der KZ-Gedenkstätte am 19.4.1998 hatte sich für mich herauskristallisiert, dass ich noch weitere Besuche machen und diese Besuche als Ritual gestalten sowie ein Protokoll in Form einer künstlerischen Arbeit machen wollte.
Immer wieder prägte sich mir der gleiche Gedanke ein – ein Anerkennen des Unrechts, das niemals ungeschehen gemacht werden kann. Durch die ritualhaften Begehungen wurde mir die KZ-Gedenkstätte vertrauter.

Inzwischen betrachte ich diesen Platz als einen Ort, an dem ich meine Wachsamkeit nähren kann. Wie heute mit der Vergangenheit, dem Holocaust, dem Dritten Reich umgegangen wird, dafür trage ich Verantwortung.

Den 28-seitigen Katalog können Sie für 6,50 EUR, inkl. Versand, hier bestellen:
hanne_kircher@yahoo.de

 

Erinnerung – Innenwelten
6 Bilder, Acryl und Pigmente auf Papier,
je 50 x 70 cm, 1998/1999

 

 

 

 



Finden einer Klangfarbe zu Schwarz

Diptychon, Acryl, Fundstücke, Zement, Pigmente auf Leinwand,
140 x 110 cm, 1998/2000



Begegnung von Purpur und Grün

Acryl, Pigmente, Naturfarbstoffe Purpur und Rose, Sand auf Leinwand,
80 x 90 cm, 1999-2004



Entwicklungsreihe in 7 Bildern

Pigmente, Naturfarbstoffe Purpur und Rose, Sand, Rosenquarz, Gold auf Leinwand,
je 60 x 60 cm, 2000/2001




Skulptur
Die Aufmerksamkeit lege ich auf eine Mitte zwischen Kopf/Geist und Herz/Seele. Mich bewegt die Frage ob wir wachsam genug sind für das,was wir durch Sprache ausdrücken. Der Stacheldraht am Hals symbolisiert dabei das Trügerische.
Skulptur aus Gips, Lindenholz, Stacheldraht,
2009






Hommage an 1.600 Menschen
Mischtechnik: Pigmente, Aquarell, Ölkreide auf Papier,
1.600 Bilder, 10 x 15 cm, im Acryl-Display,
2008/2012




Menschen
Acryl, Pigmente und Tinte auf Leinwand,
110 x 140 cm, 2000/2001

Textpassage aus dem Informationsblatt der KZ-Gedenkstätte: "Nach der gewaltsamen Expansion des Dritten Reiches über ganz Europa liefen in Dachau pausenlos Häftlingstransporte aus den jeweils besetzten Ländern ein. Das Lager war überfüllt; bis zu eintausendsechshundert (1.600) Häftlinge mussten in einer Baracke unterkommen". Auf einer Fläche von 10 mal 100 Metern, wo zu "regulären Zeiten" zweihundertacht (208) Häftlinge untergebracht waren.

Katalog zur Ausstellung "Befreiung" in der Ev. Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Anzufordern bei: Hanne Kircher, Schulstraße 10, 80634 München.

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